Vorsitzende

Das sind unsere Vorsitzenden, die den Verein nach §26 BGB nach außen hin vertreten:

Petra Haß-Kappelmann

*1976

wohnhaft in Forst, Mutter von drei Kindern, Diplom-Psychologin

Die Ansätze von Hüther, Neufeld, Juul, Kohn und anderen sind für mich nachdenkenswert, prägend, überzeugend. Mit Begeisterung lernen, auf die Qualität der Bindung achten, einen Umgang auf Augenhöhe pflegen und gemeinsam wachsen – so stelle ich mir das Miteinander der Zukunft vor. Dabei geht es mir nicht um Perfektion – Fehler dürfen und müssen sein. Die Frage ist, was lernen wir daraus oder was machen wir künftig anders, besser?

Wenn wir es dann noch schaffen können, diesen wertschätzenden Umgang auch auf Tiere und die Natur zu übertragen sowie ein Bewusstsein für die Ressourcenknappheit zu schaffen, dann haben wir im Rahmen unserer Möglichkeiten einen wertvollen Beitrag geleistet.

Lena Bischoff

*1988

wohnhaft in Forst, Mutter von zwei Kindern, Sonderschulpädagogin (1. Staatsexamen)

Nach der Geburt meiner Söhne und dem darauf folgenden Auseinandersetzen mit Ansätzen von Rebeca Wild, André Stern, Gerald Hüther und anderen Reformpädagogen war für mich klar, dass Lernen ohne Druck, frei von Angst, Konkurrenz und Bewertung für uns der richtige Weg ist, unsere Kinder in diese Gesellschaft zu begleiten. Ich wünsche mir Vertrauen in die Kinder und in ihre Fähigkeiten. Ich bin mir sicher, dass individuelles, naturnahes und Interessen geleitetes Lernen eine nachhaltige Form der Auseinandersetzung mit sich und der Umwelt ist. Ich wünsche mir den Fokus auf einem wachstumsfördernden und respektvollen Umgang miteinander. Jedes Kind hat ein bestimmtes Tempo, sich die Welt zu erschließen. Ich wünsche mir eine individuelle Begleitung und dass jedes Kind in seiner Einzigartigkeit gesehen werden kann.

Daniela Bucher

*1988

wohnhaft in Bruchsal-Helmsheim, Mutter von einem Sohn, Tierpflegerin

Wenn wir die Welt verändern möchten, müssen wir ändern, wie unsere Kinder aufwachsen! Ich beschäftige mich viel mit den Voraussetzungen für nachhaltiges Lernen und eine robuste Gesundheit. Mir ist nicht nur bei Tieren, sondern auch bei Menschenkindern wichtig, dass sie „artgerecht“ aufwachsen dürfen und die Möglichkeit haben, auf die Bedürfnisse ihres Körpers zu achten. Außerdem, dass sie viel Zeit in der Natur verbringen, die einen großen Einfluss auf alle Lebewesen hat. Dass mein Kind eine demokratische Schule besucht, ist für mich die Fortsetzung von Attachment Parenting und Unerzogen.