Rückblick

Unterstütze unser Herzensprojekt mit deiner Stimme und verhilf uns zu 5000 Euro!

Der Musikraum des Lernatelier ist leider erst dürftig ausgestattet. Deshalb haben wir bei der Herzensprojekt-Suche der Voba unser Projekt „Instrumente für die Grundschule“ vorgestellt. Die drei Projekte mit den meisten Stimmen haben die Chance auf je 5000 Euro. Wir haben bereits eine Liste mit tollen Instrumenten, die wir kaufen und damit auch einen regionalen Händler unterstützen wollen.

Nun brauchen wir deine Stimme!


Bitte frag bitte auch im Bekanntenkreis herum, wer Mitglied bei der Volksbank ist. (Es reicht nicht, dort ein Konto zu haben.)

Hier der Link zu den Herzensprojekten: https://innovation.mitgliedernetzwerk.de/VolksbankBruchsalBretteneG/herzensprojekte-gesucht

Bitte gib unserem Projekt drei Stimmen und lass die anderen verfallen. So sind unsere Chancen höher.

Vielen Dank für deine Unterstützung!

Arbeitseinsätze

Unser schönes Schulgebäude muss noch etwas angepasst werden.

Was da vor allem ansteht:

  • Brandschutz/ und Rauchschutztüren
  • Eine Feuertreppe
  • Trockenbauwände
  • Einen Durchbruch durch die Wand
  • Eine Trennwand vor der Toilette
  • Neue Fensterelemente, die dem Brandschutz entsprechen
  • Wände streichen
  • Mobiliar besorgen
  • Eine Fluchttür aus dem 1. Obergeschoss zur Feuertreppe
  • Rauchmelder
  • Elektronik im Haus
  • Und einige kleinere Sachen

Wir sind schon fleißig am Arbeiten.

Demnächst finden weitere Arbeitssamstage (03.07, 10.07, 17.07, 24.07, 31.07) ab 9:00 Uhr statt. Wir brauchen wirklich dringend Hilfe hierbei. Bitte melde Dich, wenn Du Zeit und Lust hast zu helfen oder eine kleine Verpflegung für unsere fleißigen Arbeiter vorbeibringen kannst.

Im Juli wollen wir uns auch an einigen Freitag Abendenden (16.07, 23.07, 30.07,) von 18:00 Uhr – 22:00 Uhr am Schulgebäude treffen, um Materialien zu sortieren, vorzubereiten und zu basteln. Auch hier freuen wir uns sehr über Helfer. Solltest Du Lust und Zeit haben, melde Dich auch hierfür kurz bei uns an.

Eine weitere Aufgabe, die wir sehr gerne abgeben würden, sind die Zäune für unser Gelände. Alle, die bereits dort waren wissen, dass es einige Abhänge gibt, die durch Zäune gesichert werden sollen. Es wäre toll, wenn sich hierfür jemand melden würde, der sich mit diesem Thema beschäftigen möchte. Nähere Einzelheiten besprechen wir dann in einer Kleingruppe.

Dann suchen wir noch jemanden, der an einigen Stellen Fliesen im Sockelbreich anbringen könnte und über entsprechende Geräte verfügt  (Fliesenschneider, Fliesenkleber etc.). Die Fliesen sind vorhanden und müssten zurechtgeschnitten und angebracht werden. Bitte melde Dich, wenn Du uns da unterstützen kannst.

Unser Infoabend

Wir blicken heute dankbar zurück auf einen, trotz Online-Bedingungen, schönen und begegnungsreichen Infoabend am 21.1.21. Wir waren positiv überrascht von der regen Anteilnahme und konnten neben unserer Präsentation zu unserer freien Schule auch einige offene Fragen beantworten. Danke für Euer Vertrauen, Eure Fragen, Euer Mitdenken und Interesse. Gerne hätten wir Euch persönlich getroffen, das wird uns hoffentlich zu einem anderen Zeitpunkt möglich sein. Für alle, die gestern nicht dabei sein konnten und gerne wissen möchten, welche Informationen wir geteilt haben, stehen diese auf hier zur Verfügung. Danke für Euer positives Feedback und Eure Schulanmeldungen, danke für jeden, der uns helfen möchte, dass unser Vorhaben gelingt. Wer Fragen hat, kann sich immer an uns wenden.

Gemarkungsputzaktion Forst

Wir haben – wie schon letztes Jahr – trotz eher mäßigen Wetters wieder gerne bei der Gemarkungsputzaktion der Gemeinde Forst mitgeholfen. Auch das gehört zur Vereinsarbeit dazu. Vier Stunden waren wir mit unseren Kindern um Forst unterwegs und haben reichlich Müll gesammelt. Für das leibliche Wohl von Groß und Klein war auch gesorgt. Jeder Teilnehmer erhielt ein Lunchpaket. Somit eine Win-win-Situation für uns, die Umwelt, die Gemeinde und die Vernetzung.

Erstes Vernetzungstreffen 2020

Wir hatten am 17.1. unser erstes Verntzungstreffen 2020. Aufgrund der zahlreichen Anmeldungen haben wir uns externe Räumlichkeiten organisiert in der freien evangelischen Gemeinde Bruchsal. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für die Bereitstellung der Räumlichkeiten durch die FEG bedanken.

19 Eltern, Lehrer und Interessierte haben sich mit ihren Kindern zusammen gefunden und unserem Treffen beigewohnt, vielen Dank dafür.


Gemäß der Tradition hat jeder etwas zu essen mitgebracht, wodurch ein reichhaltiges Büfett dem leiblichen Wohlbefinden mehr als gerecht wurde.


Neben den Informationen über unsere Arbeit und unseren Verein gab es einen gewinnbringenden Vortrag eines Studenten über Gerald Hüther. Vielen Dank Michael für die Mühe. Außerdem gab es viel Raum für Fragen und den Austausch miteinander. Wir haben über freies Lernen gesprochen und darüber, wie wichtig und wertvoll Lernerfahrungen mit Begeisterung sind. Die Erwachsenen konnten sich austauschen, die Kinder dank des Sportraums ausgelassen sein und toben – so waren alle zufrieden. 


Wir haben die gemeinsame Zeit und den Austausch als sehr wohlwollend erlebt und möchten uns für das entgegen gebrachte Interesse bedanken. Wir erleben diese zunehmende Vernetzung als Bereicherung und freuen uns über neue Mitglieder und neue Schulanmeldungen.


Veranstaltung mit André Stern

Monatelang haben wir dieses Event am 17. November vorbereitet und uns auf das persönliche Aufeinandertreffen mit André Stern gefreut. Es gab unglaublich viel zu tun und wir haben einen Einblick in die Welt der Eventplanung bekommen.

André Stern stellte sich als warmherzig, unkompliziert, sympathisch und bodenständig heraus und wir sind dankbar, ihn nun auch persönlich erlebt zu haben. Er hat uns und viele BesucherInnen mit seiner authentischen Art, seiner Weise zu Denken und seiner Haltung dem Kind gegenüber berührt und begeistert. Die Inhalte seines Vortrags klingen noch lange nach und haben uns schon viel Anlass zur (Selbst-) Reflexion und zum Nachdenken gegeben.

Wir wünschen uns eine Welt, in der das Kind diesen eingeräumten Platz in der Gesellschaft bekommt, den er ihm durch seinen Blick auf das Leben gibt. Wir wünschen uns, dass Kinder wieder gesehen werden als die „Hüter unserer Potentiale“. Dass wir uns bewusst sind, dass unsere Kinder noch alles „werden“ können (auch wenn sie schon genug „sind“) während wir bereits einen Großteil unserer Entwicklung hinter uns haben. Wir wünschen uns in unserer Arbeit und der Gründung dieser Schule diese Begeisterung von der André Stern spricht, die kindliche Freude am Gestalten und Erleben. Wir sind inspiriert und begeistert.

Wir danken allen HelferInnen und UnterstützerInnen von Herzen. Ohne die zahlreichen Kuchenspenden und die Hilfe unserer Familien, Freunde und Vereinsmitglieder hätten wir diesen Tag nicht so gelungen über die Bühne bringen können.

Filmeabend im Sellawie

Am Montag, 7. Oktober 2019 waren André Stern und Veit Lindau virtuell zu Gast im Sellawie. Wir haben diese Stunden als bereichernd und wertvoll erlebt. In dem Podcast geht es um Schule, lernen mit oder ohne Druck, um gute und weniger gute Erfahrungen aus der Schulzeit und darum, gute und stimmige Entscheidungen zu treffen.

Wir haben uns im Anschluss an den Podcast noch über verschiedene Themen ausgetauscht. Zum einen darüber, was jede von uns aus diesem Dialog der beiden mitnehmen kann bzw. was für sie prägend war. Zum anderen über unsere eigenen Erfahrungen mit dem Schulsystem – teilweise sind wir gut mit dem System zurecht gekommen, teilweise haben wir uns arrangiert, teilweise hat es Ängste und Unsicherheiten geschürt. Prägend war und ist die überaus seltene Fähigkeit, konstruktive Kritik zu äußern. Weiterhin das Bewusstsein für das Vertrauen in das eigene Kind und seine Fähigkeiten. André Sterns Metapher für zu viel Druck ist passenderweise ein Dampfkessel – und Druck ablassen kann so einfach sein, wenn wir lediglich das Ventil öffnen…

In diesem Sinne sind wir dankbar um neue Begegnungen, den angenehmen und offenen Austausch und freuen uns immer wieder und immer mehr darauf, André Stern persönlich hier in Forst begrüßen zu dürfen.

Hospitation an der PIEKS

Schon am Familientag und am Landesverbandstreffen an der PIEKS (freie Schule in Leinfelden-Echterdingen) wurden wir eingeladen, uns die Schule bei einer Hospitation genauer anzuschauen. Wir freuen uns, dass es nun geklappt hat und zwei aus unserem Team in den Alltag einer Demokratischen Schule schnuppern konnten.

Erste Eindrücke

Als wir ankamen, waren die 40-50 Kinder und Lernbegleiter, wie die Lehrer dort genannt werden, bereits mitten im täglich stattfindenden Morgenkreis. Anschließend fand die wöchentliche Schulversammlung statt, an der die Schüler die Möglichkeit haben, gleichberechtigt mit den Lernbegleitern neue Regeln aufzustellen oder alte abzuschaffen. Die Kinder lernen dabei nicht nur, vor einer größeren Gruppe zu sprechen und sich für ihre Interessen einzusetzen, sondern auch, dass ihre Meinung nicht egal ist und dass sie etwas bewirken können. Jede Stimme zählt. Die Führung und das Protokoll Schreiben übernehmen die Schüler selbst. Es hat uns beeindruckt, wie rücksichtsvoll sie miteinander umgehen indem sie sich dafür einsetzen, dass jeder zu Wort kommt und ausreden darf.

Ihre Rechte sind vielfältig und ermöglichen den SchülerInnen, an der Organisation des gesamten Schulalltages mitzusprechen: Bei der Gestaltung der Zimmer, Planung der Feste, Einstellung der Lehrer, Neuanschaffungen, Öffentlichkeitsarbeit… Sie haben sogar ein Budget, das der Trägerverein ihnen zugewiesen hat, über das sie frei verfügen dürfen. Neben den Rechten gibt es auch viele Verantwortlichkeiten. So kümmern sich die SchülerInnen selbst um die Reinigung des Schulgebäudes. Jeder Schüler hat einen Dienst.

Die Struktur der Schule ist frei von Klassen. Verschiedene Altersgruppen lernen zusammen. Die Kinder sind lediglich in Primaria und Sekundaria aufgeteilt. Die einen besiedeln das Erdgeschoss, die anderen das Obergeschoss. Generell können sich die Kinder aber aussuchen, mit wem / womit sie sich beschäftigen und wo sie sich aufhalten. Der Wechsel von einer Stufe zur anderen erfolgt nur grob nach Alter – eine relevantere Voraussetzung ist vielmehr eine gewisse Reife. Die Kinder müssen u.a. lesen können und zeigen, dass sie Verantwortung für ihr Tun übernehmen können. Zum Übergang wählen die Schüler sich ein Projekt, das sie den anderen präsentieren. Sie planen zum Beispiel einen Ausflug für alle oder gestalten einen Raum neu.


Unverhofft kommt oft

Da an unserem Besuchstag einige Lernbegleiter ausfielen, gab es ausnahmsweise keine vorbereiteten Angebote wie Filzen, Werkstatt, Schmieden oder zu typischen Unterrichtsfächern wie Mathe, Deutsch. Wir beobachteten die SchülerInnen hauptsächlich beim Spielen. Doch wenn man genauer hinschaute, konnte man sehen, dass sie auch dabei lernten. So schaute ein Mädchen auf dem Laptop einen historischen Doku-Film an, ein paar jüngere Kinder experimentierten draußen mit Wachs, eine Gruppe spielte ein Kartenspiel, bei dem sie sich auf Englisch unterhielt. (An der Schule ist eine englischsprachige Lernbegleiterin, die nicht nur Kurse anbietet, sondern mit den Kindern Englisch im Alltag spricht.) Dann trafen sich ein paar der Sekundaria und planten gemeinsam mit einem Lernbegleiter eine 3tägige Radtour, bei der sie ohne Geld auskommen wollten. Sie kümmerten sich selbst um Übernachtungsmöglichkeiten und diskutierten über mögliche Gefahren, z.B. auch Zecken. Dazu bat eine Schülerin den Lernbegleiter (Diplombiologe und Wildnispädagoge), am nächsten Tag einen Vortrag zu halten und ihnen mehr zu Borreliose und FSME zu vermitteln.


Nachwirkungen und Eindrücke

Uns ist aufgefallen, dass die Schüler sehr selbstbewusst sind und mit Erwachsenen auf Augenhöhe reden. Sie können gut mit Problemen umgehen und wissen, wie man sich selbstständig Wissen aneignet und seinen Alltag strukturiert.


Besonderheiten

Wir hatten den Eindruck, dass an der PIEKS eine sehr enge Schulgemeinschaft besteht mit familiärer Atmosphäre und großem Vertrauen untereinander. Auch wenn nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen herrscht, so lernen die SchülerInnen doch sehr früh, mit Konflikten umzugehen. Es gibt ein Lösungskomitee, das aus wechselnden Schülern und einem Lernbegleiter besteht. Bei Konflikten, die nicht gleich gelöst werden können, notieren die Kinder ihr Anliegen auf einen Zettel und werfen diesen in einen Kummerkasten. Zeitnah finden dann kleine Sitzungen statt, bei denen das Lösungskomitee die betroffenen Kinder anhört und ihnen hilft, eine Lösung zu finden, mit der alle leben können.

Interessant war für uns auch, wie die Schüler sich auf die Haupt- und Realschulprüfungen vorbereiten, die sie extern an einer Regelschule absolvieren. Ihre Ergebnisse sind im Vergleich mit denen der Regelschüler überdurchschnittlich gut und das, obwohl sie in den Jahren zuvor nur taten, wozu sie Lust hatten, wofür sie sich interessierten. Oder gerade deswegen?

Am Ende des Schultages hatten wir noch Gelegenheit, mit zwei der Lernbegleiter zu sprechen und unsere Fragen zu stellen. So erfuhren wir auch aus deren Sicht, wie es ist, an einer freien demokratischen Schule zu arbeiten. Mancher stellt sich vielleicht vor, dass so ein Job sehr einfach ist und man verglichen mit Lehrern an Regelschulen mit Frontalunterricht kaum etwas zu tun hat, aber das ist nicht der Fall. Die Lernbegleiter haben an freien Schulen ein sehr enges Verhältnis zu Kindern. Sie sind mit ihnen regelmäßig im Gespräch und hören ihnen zu. Sie sorgen für den Rahmen im Schulalltag, dafür, dass die Voraussetzungen fürs Lernen stimmen. Sie wissen sehr genau, wo jedes Kind steht, wo seine Stärken und Schwächen liegen und vor allem kennen sie die Interessen der Kinder. Wenn sie darum gebeten werden, helfen sie ihnen, beantworten Fragen, unterstützen beim Finden von Informationen oder halten Vorträge. Es ist eine große Herausforderung.

Auch mit Jonas von der Organisation Schools of Trust (SoT), der gerade ein Freiwilliges Soziales Jahr an der PIEKS macht, konnten wir uns noch austauschen. Er erzählte uns mehr über das SoT-Projekt und gab uns Tipps für unsere Schulgründung.

Aktuell sucht die PIEKS nach einem geeigneten Grundstück für einen Neubau, denn die alte Glaserei, die sie als Schulgebäude nutzen, platzt inzwischen aus allen Nähten. Auch der dazugehörige Garten ist viel zu klein. (Auch wir haben diesen Punkt noch auf unserer To-Do-Liste und freuen uns über Informationen über Grundstücke oder Gebäude im Raum Bruchsal, die für eine Schule geeignet sein könnten.)


Unser Fazit

Wie immer ist ein Austausch mit anderen sehr lohnenswert und bereichernd. Wir traten die Heimreise mit vielen neuen Eindrücken, Informationen und Ideen für unser Konzept an. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie wir voneinander lernen können. Ein herzliches Dankeschön für diese Möglichkeit!

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